Wij zijn JONG ist eine der führenden Organisation im Bereich Kinderbetreuung in den Niederlanden. In einer Branche, in der es eine ständige Herausforderung ist, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten, konzentriert sich die Organisation bewusst auf die gesamte Employee Experience.
Jahrelang führte Wij zijn JONG vereinzelte Mitarbeiterbefragungen durch. Seit 2019 arbeitet die Organisation mit Effectory zusammen, um Mitarbeiterfeedback regelmäßig zu erfassen und strategisch zu nutzen. Anne van Kempen, Direktorin für Personal- und Organisationsentwicklung, und Ronald Brekelmans, Berater für Organisationsentwicklung, berichten, wie dieser Ansatz die Mitarbeiterbindung verbessert, das Verantwortungsbewusstsein der Führungskräfte gestärkt, das Engagement erhöht und dazu beigetragen hat, eine Organisation aufzubauen, die sich in einer systemrelevanten Branche etablieren und langfristig erfolgreich bestehen kann.
Wij zijn JONG ist in den südlichen und zentralen Regionen der Niederlande tätig und spezialisiert auf Kinderbetreuung und pädagogische Begleitung. Mit mehr als 3.300 Mitarbeitenden an über 220 Standorten in 22 Gemeinden trägt die Organisation die tägliche Verantwortung für das Wohlergehen von mehr als 20.000 Kindern. Die Organisation besteht aus mehreren Unternehmen, die gemeinsam ein breites Leistungsspektrum abdecken – von Kinderbetreuung und frühkindlicher Bildung bis hin zu Nachmittagsbetreuung und spezialisierter Beratung. Bei Wij zijn JONG stehen sowohl Kinder als auch Mitarbeitende im Mittelpunkt. Die Organisation investiert gezielt in ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen gesehen und gehört fühlen und in dem Entwicklung aktiv gefördert wird – unter anderem durch Praktika, duale Lernprogramme sowie interne Aus- und Weiterbildungsangebote. Während sich die Mitarbeitenden auf die Begleitung der Kinder konzentrieren, konzentriert sich Wij zijn JONG darauf, seine Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen.

Der Kinderbetreuungssektor steht vor strukturellen Herausforderungen. Die Fluktuation unter Mitarbeitenden steigt, Fehlzeiten nehmen zu und der Wettbewerb um Fachkräfte ist hoch. Neue Mitarbeitende zu gewinnen ist kostspielig und aufwändig – umso wichtiger ist es, bestehende Talente langfristig zu halten.
Auch Wij zijn JONG sieht sich zunehmend mit diesen Herausforderungen konfrontiert. Umso wichtiger ist es für die Organisation, einen klaren Überblick über die gesamte Employee Journey zu erhalten und bereits ab dem ersten Arbeitstag Feedback von den Mitarbeitenden einzuholen. Das Ziel der Feedback-Erhebung ist klar: zu verstehen, was notwendig ist, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem die Arbeitszufriedenheit hoch ist und Mitarbeitende engagiert bleiben.
Zudem soll sichergestellt werden, dass Feedback nicht nur erhoben, sondern schnell in konkrete Maßnahmen übersetzt wird.

„Bei Wij zijn JONG wollen wir nicht nur wissen, wie es läuft, sondern vor allem, was unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen, um Freude an ihrer Arbeit zu haben und engagiert zu bleiben. Unser Anspruch ist es, kontinuierlich zuzuhören – nicht nur zu festen Zeitpunkten, sondern auch dazwischen, in Gesprächen und über kurze Feedback-Schleifen. Wir streben eine Organisation an, in der sich Mitarbeitende gehört fühlen, in der Raum für Wachstum und Entwicklung besteht und in der wir gemeinsam kontinuierlich an einer starken Arbeitskultur arbeiten. Mitarbeiterzufriedenheit ist für uns kein Endpunkt, sondern ein fortlaufender Prozess des Lernens, Verbesserns und Verbindens.“
Für Wij zijn JONG war eines klar: Mitarbeitende zu binden und das Mitarbeiterengagement zu steigern erfordert einen strukturierten, kontinuierlichen Fokus auf die gesamte Employee Journey. Das bedeutet, das ganze Jahr über zuzuhören – und nicht nur zu festgelegten Zeitpunkten.
Die aktive Einholung von Feedback schafft ein stärkeres Bewusstsein für Mitarbeiterbindung. Führungskräfte und Teams treten häufiger miteinander in den Dialog, was eine Kultur fördert, in der sich Kolleginnen und Kollegen gesehen und gehört fühlen.
Wir stellen fest, dass das aktive Einholen von Feedback das Bewusstsein für Mitarbeiterbindung stärkt. Manager und Teams sprechen häufiger miteinander, was eine Kultur fördert, in der sich die Kollegen gesehen und gehört fühlen.
Seit 2024 verfolgt Wij zijn JONG die Strategie „Blij(vend) in gesprek“ (dt. “Im Gespräch bleiben”) – ein Ansatz des kontinuierlichen Zuhörens, der Mitarbeitenden während ihrer gesamten Laufbahn eine Stimme gibt. Diese Strategie wird in eine klare Feedbacklandschaft übersetzt, in der verschiedene Befragungen logisch aufeinander aufbauen.
Regelmäßige Befragungen sind über das Jahr verteilt und fokussieren sich jeweils quartalsweise auf ein spezifisches Thema wie Arbeitszufriedenheit, Zusammenarbeit & Entwicklung oder Organisationskultur & Strategie. Zwischen diesen Messungen finden Teamworkshops statt, um Ergebnisse zu besprechen, Maßnahmen festzulegen und Führungskräfte zu befähigen.
Zur Ergänzung der regelmäßigen Messungen führen Teams und Führungskräfte gezielte Pulsbefragungen durch, um schnell Feedback zu konkreten Themen wie der Arbeitsbelastung einzuholen. Jede Befragung enthält eine eNPS-Frage, wodurch Wij zijn JONG kontinuierliche Einblicke in die Mitarbeiterzufriedenheit erhält und bei Bedarf schnell reagieren kann.
So entsteht ein fortlaufender Dialog, in dem Feedback nicht in Berichten stecken bleibt, sondern zu echten Veränderungen führt.
Der Führungsrollenkompass von Effectory liefert Führungskräften bei Wij zijn JONG wertvolle Einblicke in ihre Stärken und Entwicklungsfelder. Das Instrument wurde gemeinsam mit HR-Experte und Hochschulprofessor Dr. Armin Trost entwickelt und basiert auf modernster Führungsforschung.
Der Führungsrollenkompass bietet fundiertes, tiefgehendes Feedback und unterstützt gezielt die Weiterentwicklung von Führungskräften. Das Ergebnis: stärkere Führung, höheres Mitarbeiterengagement sowie positive Effekte auf Mitarbeiterbindung und Leistung.
Wij zijn JONG verfolgt das Ziel, neuen Kolleginnen und Kollegen einen starken Start zu ermöglichen und vermeidbare Fluktuation zu reduzieren. Mithilfe der Onboarding- und Exit-Befragungen von Effectory gewinnt die Organisation wertvolle Einblicke zur Optimierung der Prozesse rund um Eintritt und Austritt.
So können erfolgreiche Onboarding-Praktiken ausgebaut und wiederkehrende Austrittsgründe gezielt adressiert werden.
„Während des Onboardings sehen wir, dass ein herzlicher Empfang und klare Erwartungen einen echten Unterschied machen. Neue Kolleginnen und Kollegen fühlen sich schneller zu Hause und wissen, was von ihnen erwartet wird. Das schafft einen guten Start und steigert das Engagement.
Exit-Befragungen zeigen wiederkehrende Themen wie Arbeitsumfeld, Arbeitsprozesse, Work-Life-Balance und Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Erkenntnisse helfen uns zu verstehen, was unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen, und gezielt Maßnahmen zu ergreifen. Besonders auffällig: 78 % der ausscheidenden Mitarbeitenden geben an, dass ihr Weggang vermeidbar gewesen wäre. Das ist ein wichtiges Signal – und eine Chance, Dinge anders anzugehen.“
Erkenntnisse allein reichen nicht aus – die Umsetzung von Feedback ist genauso entscheidend. Mit dem Action Planner von Effectory verfügen Führungskräfte über ein praxisnahes Tool, das sie dabei unterstützt, Feedback in klare Maßnahmen zu übersetzen. Es hilft, den Fokus zu behalten, Prioritäten zu setzen und Mitarbeitenden zu zeigen, dass ihr Feedback ernst genommen wird. Das stärkt das Vertrauen und vertieft die Bindung zur Organisation.
Wir möchten unterschiedliche Optionen anbieten, die zu jedem Team und jeder Führungskraft passen. Was funktioniert, hängt von der jeweiligen Situation ab – aber alles zahlt auf unsere fünf strategischen Ziele ein. Eines davon ist die Steigerung des Mitarbeiterengagements in der gesamten Organisation. Das bedeutet, dass die Interessen der Mitarbeitenden auf Führungsebene vertreten sind und bei Entscheidungen immer eine zentrale Rolle spielen.
Die Plattform von Effectory verschafft Wij zijn JONG kontinuierliche Transparenz über die Mitarbeitererfahrung. Zentrale Themen werden vertieft analysiert, Führungskräfte erhalten gezielte Empfehlungen und Mitarbeitende erleben, dass ihr Feedback aufgegriffen wird.
Das führt zu mehr Dialog und messbarem Fortschritt. Die Ergebnisse sprechen für sich:
Die ersten Zahlen sind vielversprechend: 81 % der Kolleginnen und Kollegen bleiben im Unternehmen, 10 % wechseln intern in eine andere Rolle und 11 % verlassen die Organisation. Das zeigt eine positive Entwicklung – auch wenn weiterhin aufmerksam beobachtet wird, wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
Die Partnerschaft zwischen Wij zijn JONG und Effectory ist geprägt von großer Offenheit für neue Entwicklungen. Durch das Einbringen eigener Ideen und das Testen neuer Funktionen – darunter die aktualisierte Fragenbibliothek, KI-gestützte Insights und der Effy-Chatbot – trägt Wij zijn JONG aktiv zur Weiterentwicklung der Effectory-Plattform bei und profitiert gleichzeitig frühzeitig von neuen Features.
„Wir erleben die Zusammenarbeit mit Effectory als angenehm und unterstützend. Die Plattform ist benutzerfreundlich, der Support gut organisiert – wir können schnell arbeiten und erhalten klare Ergebnisse. Besonders wertvoll ist, dass sie uns hilft, unseren Kolleginnen und Kollegen wirklich zuzuhören. Die Befragungen liefern nicht nur Zahlen, sondern auch Geschichten und Signale, mit denen wir konkret arbeiten können. Für unsere Organisation und unsere Mitarbeitenden bedeutet das mehr Klarheit, mehr Dialog und letztlich mehr Beteiligung. Es unterstützt Entscheidungen, die nah an der Realität des Arbeitsalltags sind.“
Für Wij zijn JONG ist kontinuierliches Zuhören ein zentraler Baustein für zukunftsfähige Arbeitsbedingungen. Es geht nicht nur darum, Feedback zu sammeln, sondern es aktiv zu nutzen, um die Mitarbeitererfahrung über das gesamte Jahr hinweg zu verbessern.
Wir möchten andere Organisationen ermutigen, neugierig zu bleiben. Zuhören ist nicht nur ein HR-Instrument, sondern eine Haltung. Stellt sicher, dass Feedback nicht ignoriert wird, sondern zu konkreten Maßnahmen führt. Bezieht Teams und Führungskräfte aktiv in diesen Prozess ein – denn dort entsteht Fortschritt. Kurz gesagt: Messen ist hilfreich, aber Handeln macht den Unterschied.